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Irgendwas mit Übelkeit, die nicht in der Kehle sitzt, die nicht wirklich wird, was sie ist, die weiter da unten  liegt, vergraben im Magen, irgendwo da unten, wo die Gedanken hin wandern, wenn sie das Gedachtwerden nicht mehr ertragen. Oder das Denken versucht über sie hinwegzukommen ohne sie zerdenke  zu können. Rotverschwommen 4 an erster Stelle, manchmal die 3, nie die 5 oder später. Ein müdes Körperteile arrangieren, nicht zu viel, um nicht sie letzte Hoffnung auf Schlaf, auf Sorgenverlust zu verlieren. Manchmal ist das Aufwachen aus dem schlechte  Trsum die bittere Alternative. Wenn der Körper realisiert, dass es auch hier echt ist, dass es kein Aufwachen aus dem gibt, was man Tag für Tag versucht zu vertreiben.
Ja. Eigentlich sollte es gut sein. Manchmal ist es gut. Im Moment ist es so. Dann ist die 4 eine 6 oder 7, dann ist da nicht diese Schwerkraft im Magen, die immer gleichen Gedanken: eine persönliche Echokammer, deren negative Resonanzen verschwimmen, ihre schärfe, ihre Grenzen verlieren und zum Grundton werden. Ein Ton wird ein unbestimmtes Gefühl aus Schwere, das irgendwie da ist, gar nicht mehr gehört wird, sondern zum Dasein, zum Soistes wird.
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